Wanderurlaub mit Entdeckerqualitäten
So kann man bei einem Wanderurlaub im Frühling oder im Herbst eine interessante Wanderung, die viele Entdeckungen mit sich bringen kann, erleben. Wenn man beispielsweise durch Freiburg wandert, so kommt man zu einem alten Friedhof, der viele Grabmale hegt. Der Friedhof Freiberg-Neuburg wurde 1683 eröffnet und bis ins Jahr 1872 als letzte Ruhestätte genutzt. Hier sind viele Statuen als Grabmale, des zum Teil späten Mittelalters, anzusehen. Die Michaelskapelle, der ein steinernes Kreuz mit einem Totenkopf vorgelagert ist, wurde mit prunkvollen Wandmalereien ausgestattet. Für Liebhaber der Geschichte ist dies eine von vielen Attraktionen, die diese Wanderung begleitet.
Der Stadtteil Herden, der etwa 25 Minuten nördlich von der Altstadt liegt, verbirgt einen wunderschönen botanischen Garten. Dabei kann man viele Impressionen und Düfte kennen lernen. Im Vorgarten des Herz-Jesu-Klosters wird ein Alpinum, der Pflanzen aus höheren Lagen beherbergt, sichtbar. Auch eine mediterrane Blütenpracht, Heilkräuter sowie ein Miniweinberg zieren diese hügelige Landschaft.
Ein weiterer Höhepunkt ist eine Wanderung zur Hochburg von Emmendingen, die etwa 20 Kilometer nördlich von Freiburg liegt. Diese wurde im 12. Jahrhundert erbaut und auch erstmalig erwähnt und im Dreißigjährigen Krieg vernichtet. Nach nochmaligem Aufbau wurde die Burg ein weiteres Mal im pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 völlig zerstört. Eine weitere Sehenswürdigkeit stellt die Kapelle, die im Jahre 1447 am Mauracher Berg errichtet wurde, dar. Einige Grabmale, die aus einem privaten Friedhof stammen, gehören zu diesem Ambiente. Die heutige Ruine der Kapelle kann einige Geschichten erzählen. Natürlich ist der Ausblick der Wanderung phänomenal.